Satz mit X …

von Stefan

war wohl nix. Meine Bewerbung für die Fjäll-Räven-Polar-Sause ist krachend gescheitert. Statt der notwendigen 3.655 Stimmen via Facebook, die nötig gewesen wären, habe ich sage und schreibe 16 Stimmen erhalten. Knapp daneben ist auch vorbei. Trotzdem reichten diese 16 Stimmen noch für einen respektablen 43. Rang in der Deutschland-Wertung und Rang 174 international. Damit man das in Relation setzen kann: Aus Deutschland gab es 75 Bewerber, international waren es 537 Bewerber. Der Bestplatzierte international, Michael Angelo Ruffino, erhielt 4.362 Stimmen. Der bestplatzierte Deutsche, Kamran Ali, erhielt 3.654 Stimmen.

Was lerne ich daraus? Es ist gar nicht so einfach, Internet-Leute dazu zu bewegen, etwas zu tun. Um für den Fjäll Räven Polar abzustimmen musste man a) ein Facebook-Konto haben und b) eine Fjäll Räven Polar Abstimmungs-App zulassen. Solche Facebook Apps genießen in gewissen Kreisen einen zweifelhaften Ruf. Angst vor der Datenkrake usw. Das mag für einige eine Hürde gewesen zu sein. Einerseits ist es natürlich nachvollziehbar, dass die Typen bei Fjäll Räven (FR) die Abstimmung über Facebook und so eine App laufen lassen – auf diese Weise ist praktisch garantiert, dass jede Person nur einmal abstimmen kann. Und andererseits kommt die Firma auf diese Weise mehr oder weniger elegant an Daten potenzieller Kunden. Fairerweise muss man aber sagen, dass bisher nicht bekannt ist, dass FR die Teilnehmer der Abstimmung mit Werbung zumüllen würde.

Das ernüchternde Social-Media-Ergebnis in meinem Falle lautet also: 146 Facebook-Kontakte, 1.208 Follower bei Twitter = 16 Stimmen. Zugegebenermaßen habe ich, da sehr schnell klar war, dass es nicht reichen würde, das Thema auch nicht weiter auf meiner Facebook- oder Twitter-Seite thematisiert. Was bleibt, ist den Gewinnern zu gratulieren! Ist bestimmt ein toller Trip.

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